Love is like oxygen
einsam.

ich bin einsam.
nicht allein, ich habe ja immer menschen um mich herum. selbst wenn nicht life, weil grad alle arbeiten oder in der schule, bei ihren partnern oder bei ihren eltern sind, dann sind auf jeden fall online freunde für mich da.
aber die gespräche sind oberflächlich, kratzen nicht mal an der maske, die wir tragen. ist der wunsch nach tiefsinnigkeit nicht mehr stark genug, oder ist das bedürfnis nach verdrängung, nach 'nicht-sehen' zu groß geworden?
auf jeden fall fühle ich mich einsam.
ich möchte jemanden haben, den ich abends anrufen kann und der innerhalb von zehn minuten bei mir ist. jemanden, der auch mal einfach spontant steinchen an mein fenster wirft. jemanden, der mich mit einem picknickkorb bewaffnet abfängt und uns einen schönen tag macht.
scheiss auf fernbeziehungen, sowas macht krank. ganz besonders übrigens, wenn man glaubt, man kennt jemanden. und dann, wenn du dich grade sicher fühlst, nimmt er ein großes messer, sticht es dir in den rücken und dreht es drei bis viermal um, streut salz in deine wunde und reißt das messer samt widerhaken aus deinem rücken.
ich glaube, es gibt nicht viel, was sich schlimmer anfühlt.

aber auch wenn mein vertrauen ziemlich zerstört ist, werde ich ihn nicht über mich siegen lassen.

ich bin einsam. aber ich habe jemanden, mit dem ich reden kann. falsch, ich habe sogar mehrere.
ich neige dazu, schwarzzusehen. aber ich sehe trotz allem auch immer noch den silberstreif am horizont.







ohja, ich hätte gerne mal wieder sex.




good night and good luck.
and remember folks, the light at the end of the tunnel ... may be the end.
28.11.06 21:57
 


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